Sanierung Sitterviadukt und Sturzeneggtunnel

Die SOB erneuert den Sitterviadukt sowie den Sturzeneggtunnel. Die Bauarbeiten starteten im Februar 2019 und enden im Frühling 2021. Für die Erneuerungsarbeiten investiert die SOB rund 19,5 Millionen Franken. 

Aktuell

Die Arbeiten im Sturzeneggtunnel sind abgeschlossen. Auch die Arbeiten am Korrosionsschutz der Stahlkonstruktion sind auf Kurs und befinden sich aktuell (Stand August 2020) in der dritten Etappe. Nun präsentiert sich der halbe «Fischbauch» bereits im fertigen Zustand.  



Ein Überblick

Die SOB erneuert den Sitterviadukt sowie den Sturzeneggtunnel. Die Bauarbeiten starteten im Februar 2019 und enden im Frühling 2021. Für die Erneuerungsarbeiten investiert sie rund 19,5 Millionen Franken. Dieses Video gibt einen detaillierten Überblick über die einzelnen Arbeitsschritte vor, während und nach der Totalsperre im Sommer 2019.



Eine unglaubliche Geschichte

Nach der dreijährigen Planungsphase von 1905 bis 1908 wurde dieses Meisterwerk der Ingenieurskunst 1910 eröffnet – nach nur zwei Jahren Bauzeit. Das errichtete Gerüst trotzte den starken Novemberstürmen 1909 und dem Hochwasser 1910 – ein weiterer Beweis für den genialen Bauvorgang und die Präzision, die die Baumeister schon vor über 100 Jahren beherrschten.

 
  

 


  

Die Bauarbeiten in Kürze:




Die Hauptarbeiten einfach erklärt

Beat Burgherr, Projektleiter und Fachexperte Ingenieurbau SOB, erklärt die anspruchsvollen und interessanten Arbeiten, die während der 5-wöchigen Streckensperre für die Sanierung des Sitterviadukts ausgeführt werden. 

 


  

Grosse Herausforderung

Eine besondere Herausforderung ist der Zugang zur Baustelle, da auch der Sturzeneggtunnel in Richtung Herisau saniert wird. Der Materialtransport erfolgt deshalb über einen Warenlift am höchsten Pfeiler sowie über die Schienen von der Seite St. Gallen her.

 


  

Interessant

Am Montag, 22. Juli 2019 flog ein Lastentransport-Helikopter Gussasphalt zum Sitterviadukt hin und gefällte Bäume aus Sicherheitsgründen vom Viadukt weg. TVO berichtete: