Reisetipp Paris

Fernweh? Hier finden Sie Tipps und Empfehlungen unserer Reisefachleute für Ihre nächsten Ferien. 

Das Flair des alten Paris neu entdeckt

Freudig in Paris angekommen, den ersten Café und ein Croissant genossen, aber das Wetter will nicht so recht mitmachen? Kein Grund zum Trübsal blasen. Im Gegenteil. Denn jetzt haben Sie Zeit, durch die überdachten Passagen der Stadt, den Passages Couverts, zu bummeln. Mit ihren schönen Handwerksgeschäften, Künstlerateliers, Boutiquen und romantischen Cafés versprühen Sie heute noch das Flair des alten Paris.

Die Passagen wurden grösstenteils Anfang des 19. Jh. gebaut, um den wohlsituierten Parisern zu ermöglichen, trockenen Fusses zu flanieren und Einkäufe zu erledigen. Doch als Baron Haussmann, der Gestalter des modernen Paris, befahl, zahlreiche Häuser abzureissen, verschwanden auch die meisten Passagen. Während es 1828 noch 137 gab, sind es heute nur noch 24. Mit dem Bau der grossen Kaufhäuser gerieten sie zunehmend in Vergessenheit. Heute aber sind sie mit ihrer ruhigeren Atmosphäre wahre Oasen abseits des Trubels - hier spürt man das Atmen der Stadt am besten. Die meisten Passagen konzentrieren sich im zweiten Arrondissement, wo sich auch die folgenden befinden. nbsp;

Passage du Grand-Cerf
1825 gebaut, gilt sie mit ihrer 12 m hohen Struktur aus Metall- und Schmiedeeisen und der grossen Verglasung als eine der spektakulärsten Ladenpassagen der Stadt. Wer hier durchspaziert, entdeckt schöne Kunsthandwerk-Geschäfte: Schmuck, Möbel und Design.

Passage des Panoramas
Die älteste Passage, überdacht von einer wunderschönen Glaskuppel, wurde 1799 erbaut und hat sich ihre Note von damals und ihren geschäftigen Elan bewahrt. Das 1870 eingeweihte Théâtre des Varietés ist noch immer in Betrieb und zeigt Shows und Komödien mit berühmten Künstlern, mit denen es die Passage seit zwei Jahrhunderten belebt.

Galerie Vivienne
Diese glänzende Galerie aus 1823 gehört zu den bekanntesten und luxuriösesten Pariser Passagen. 1986 liess sich der Mode-Designer Jean-Paul Gaultier hier nieder – ihm folgten viele Luxus-Geschäfte. Die schöne Glasfront flutet die Passage mit Licht, so dass die bunten Mosaike am Boden wunderbar zur Geltung kommen.

Galerie Colbert
Parallel zur Passage Vivienne gelegen, gibt es hier kein einziges Geschäft. Erbaut im Jahre 1823, beherbergt diese elegante, überdachte Galerie das Institut national d'histoire de l'art. Die Brasserie «Le Grand Colbert» im Art Nouveau-Stil, wird oft in Filmen gezeigt.

Passage Brady
Diese Passage im 10. Arrondissement ist einer etwas anderen, exotischeren, Art. Sie wird als «Little India» bezeichnet, da hier Händler aus Indien, Pakistan, Mauritius und La Reunion ihre Waren anbieten. Der Besuch dieser Passage mit etwas «vergilbtem» Charme gleicht einer visuellen, sensorischen und aromatischen Reise.

Sollte dann doch die Sonne wieder auftauchen und Sie aus den Passagen herauslocken, empfiehlt sich eine Pause auf einem der gemütlichen Sitzbänke direkt am nahe gelegenen Seine-Ufer. Paris, je t’aime!  

Das Angebot

Bahnreise und Hotel ab CHF 255.–* pro Person

*1 Nacht inkl. Frühstück, Hotel Albe Bastille*** + Bahnfahrt TGV Lyria 2. Klasse (Standard) ab Zürich, Hinfahrt 07:34 und Rückfahrt 18:23.
Dies ist ein Preisbeispiel für die Reisedaten vom Sonntag,
24. März 2019 bis Montag, 25. März 2019. So gefunden am 10. Januar 2019. Anzahl Plätze limitiert.

Die Reise nach Paris ist auch an anderen Tagen möglich.

Weitere Informationen zur Reise (PDF)

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Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne in unseren Bahnreisezentren. Bei einer Buchung am Schalter wird Ihnen eine Auftragspauschale von CHF 50.– verrechnet.  

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